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Trauernde Kinder sind Kinder, Kinder die trauern,
aber eben in erster Linie Kinder
.

"Die Wurzel des Lebens ist Spielen" Alan Watts

Für Kinder ist das Spielen die natürliche Auseinandersetzung mit der Welt. Im eigenen, freien Spiel verarbeiten sie ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Sie wandeln ihre Eindrücke in Ausdrücke, gehen damit um, gestalten mit eigenen Impulsen, erproben, wiederholen und erschaffen. Somit ist das Spiel die Methode in der Trauerpädagogik, die sich auf die natürliche Ausdrucksweise der Kinder einlässt. Und auch für Erwachsene können Momente des Spiels heilsam und befreiend sein.

Wer Sinn sucht, sollte mit den Sinnen beginnen

Natur und Kunst waren schon immer Möglichkeiten uns von der geistigen Welt berühren zu lassen, mit ihr in Kontakt, in Kommunikation zu kommen, elementare Weisheiten des Lebens und Sterbens zu erleben und als stimmig und sinnvoll wahr zu nehmen. Gerade auch die besondere Schönheit, die im Sterben und Vergehen liegt, kann uns in der Natur tief und unmittelbar berühren.

Natur bietet Bilder, die sich ganz ohne sprachliche Interpretation vermitteln

Die Natur bietet zugleich die Erfahrung von Freiheit und Geborgenheit. Sie zeigt den Kreislauf von Werden und Vergehen, überall und jederzeit. Sterben und Abschied nehmen sind elementare Erfahrungen des Lebens. Die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer, entsprechen in ihrem Wesen seelischen Erfahrungsqualitäten. Im Umgang mit ihnen, bieten sie eine wunderbare Basis für einen gemeinsamen kreativen und heilsamen Prozess. Die Natur hilft jedem Einzelnen sich auf eigene Art mit der Trauer auseinanderzusetzen und sich darin mitzuteilen. Menschen suchten schon immer in Übergängen rituell oder instinktiv die Natur auf und sehr oft den Wald. Aktuell begegnet es uns in den Begriffen "Waldbaden" (shinrin yoku), "Gesundheitspotential Wald" oder "Solozeit". Es liegt nahe, mit trauernden kleinen und großen Menschen in die Natur zu gehen,
und es lag und liegt schon immer in unserer Natur.

"Ich ging in die Wälder
um das Mark des Lebens in mich aufzusaugen,
und, um in meiner Todesstunde nicht inne zu werden,
dass ich nie gelebt hätte
".

       Henry David Thoreau


Auf den folgen Seiten finden sich Literaturhinweise speziell zur Trauerbegleitung in der Natur, eine Beschreibung für eine Trauerberatungsstelle - die es endlich in Deutschland geben sollte und der Traum von einem Trauercamp für Familien.
Hinweise zur Fortbildung "Trauerpädagogik in der Natur" und zum Angebot "Lichtblicke - ein Outdoor-Kurs für trauernde Kinder und Jugendliche".

Um die beiden Professionen "Naturpädagogik" und "Trauerbegleitung" weiter zusammen zu führen, habe ich ein Verzeichnis erstellt, in dem Trauerbegleiterinnen aufgeführt sind, die (auch) in der Natur Kinder und/oder Erwachsene begleiten. Ich sende Sie Ihnen gerne zu und pflege sie auch bald ein, wenn ich das technisch leisten kann :-) und freue mich, wenn Sie noch von weiteren Akteuren wissen.

Meine Arbeit ist ein Miteinander.
Ein Miteinander in Achtsamkeit.
Ein Miteinander, das Zeit lässt.
Ein Miteinander, das Räume öffnet.

Bis bald, im Wald
Hans-Georg Renner